Hi, mein Name ist Nijura und ich bin Autist mit ADHS. Ein Satz, von dem ich niemals gedacht hätte, dass ich ihn mal über mich selbst sage. Doch seit nun knapp einem Jahr habe ich die offizielle Diagnose und dadurch die Gewissheit. Aber was heißt das jetzt? Autist mit ADHS? Sind das nicht ziemlich gegenteilige Diagnosen? Schon, jedoch kommt so eine „Kombi“ tatsächlich häufiger vor als man denkt. Aber was bedeutet das jetzt im Detail? Das ist tatsächlich schon etwas schwieriger zu erklären. Ein Hinweis vorweg: ich berichte hier ausschließlich von meinen eigenen Erfahrungen. Das ist keine Universelle „So sind Autisten mit ADHS“ Beschreibung. Solltet ihr euch in der Hinsicht weiterbilden wollen, so empfehle ich die Webseite „ADXS.org“. Doch nun zur Frage, was das nun im Detail für mich bedeutet. Ich bin spätdiagnostiziert. Das allein bedeutet bereits, dass ich den Großteil meines Lebens ohne die notwenigen Hilfsmittel oder Unterstützung klarkommen musste und mir somit eine Menge...
Hallo meine Lieben! Heute will ich meine Tipps, Tricks und allgemeinen Erfahrungen zum Thema Flohmarkt mit euch teilen! Dabei werde ich zwischen einem Hof-/ Geragenflohmarkt und einem „öffentlichen“ Flohmarkt unterscheiden. Fangen wir also beim wichtigsten an: Was ist der Unterschied? Bei einem Hof-/ Geragenflohmarkt ist man für Werbung, Organisation und mögliche Genehmigungen selbst verantwortlich. Außerdem darf der Flohmarkt nur auf dem eigenen Gelände stattfinden. Das kann, wenn man keine große Community besitzt, ziemlich anstrengend sein. Bei einem „öffentlichen“ Flohmarkt, meldet man sich bei einem Veranstalter an. Werbung, Fläche und Genehmigungen laufen dort also über den Veranstalter. Eine Teilnahme kostet meist Standgebühr, die sich häufig nach laufenden Metern berechnet. Dies bietet einem die Freiheit, so viel Platz zu buchen, wie man benötigt, oder eben erstmal mit nur einem Meter anzufangen und sich so auszuprobieren. Wenn man sich den Standplatz teilt, hilft eine kl...
Seit meinem letzten, sehr kurzen Blogpost hat sich leider nicht viel verändert. Ich fühle mich noch immer kreativ gehemmt und enorm müde. Die Konsistenz hat darunter auch bereits gelitten. Ein weiterer Blogpost, geplant vor zwei Wochen, ist ausgefallen und ich denke, außer den Monatsrückblicken wird dieses Jahr auch nicht mehr sonderlich viel von mir kommen. Ich freue mich jedes Jahr wieder auf den Herbst. Die bunt werdenden Laubbäume, die kälter werdenden Tage und dass alles irgendwie ruhiger zu werden scheint. Doch ich fürchte mich auch immer etwas vor dem Herbst, der meist immer sehr viel kürzer ist, als mir lieb ist und den Anbeginn des Winters bedeutet. Eine Zeit, in welcher ich häufig enorm schwerfällig, träge und müde werde und ich mich nur noch selten aufraffen kann. Manche nennen das „Winterdepression“, das ist es vielleicht auch. Doch für mich fühlt es sich nicht ganz richtig an, dieses Wort. Winter ist eine Jahreszeit, in der mir die Kälte in den Gliedern hängt und si...
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